Günter Zwarg, Senior Belüftungsingenieur für Motoren und Generatoren 

 

Günter Zwarg

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seine Patenten
seine Veröffentlichungen

Nach einer Lehre als Elektromaschinenbauer, studierte er weiter an der Staatlichen Ingenieurschule Beuth in Berlin, an der er als Diplomingenieur der Elektrotechnik abschließt.

Nach seinem Studium arbeitete er im Dynamowerk der Siemens AG in Berlin, wo er nach einigen Jahren die Position von Lead Ingenieur für die Kühlung von großen Antrieben und Hydrogeneratoren aufnimmt. Er hat zahlreiche Patenten angemeldet und Berichte veröffentlicht.

Herr Zwarg hat die Belüftung und Kühlung von Gleichstrommotoren, Assynchronmotoren, (Schleifringläufer und Käfigläufer). Synchronmotoren (Schenkelpolmotoren, Vollpolmotoren mit Turboläufer) sowie Hydrogeneratoren und Windkraftgeneratoren entwickelt und ausgelegt. Er hat Programme für die Auslegung von Luft-Luft Wärmetauschern und Luft-Wasser Wärmetauschern entwickelt. Er hat Strömungsberechnungen (CFD) sowie die Entwicklung von Wärmequellennetzen intern betreut oder er hat externe Ingenieurbüros dafür beauftragt. Er war häufig auf Anlage, um Belüftungsmessungen und qualifizierte Sondermessungen durchzuführen.
Er hat die Kühlung der folgenden Drehfeldmaschinen ausgelegt: Itaipu, PA4, Inga, Emborcacao, Darthmouth, Leitzach, Scanwind (3MW), Wassen, Keban, Herdecke, Machicura, Colbun, Taquarucu, Tiefencastel, Natpha Jhakri, Gordon, Kinda, Marsyangdi, Tevla, etc.
Herr Zwarg war verantwortlich für die weltweite Kundenberatung, Support der Inbetriebsetzungen, Abnahmemessungen (Belüftungs-, Erwärmungs- und kalorimetrische Verlust-Messungen), qualifizierte Sondermessungen vor Ort sowie Schadensanalysen der folgenden elektrischen Maschinen: Bhira, Ilha Soltaira, Cartagena, Guangzhou, Häusern, Scanwind (3MW), Vianden, Dravograd, Inga, Jin Wei Zhou, Froystul, etc.

Im Jahr 2006 verlässt er das Dynamowerk. Seitdem arbeitet er als freiberuflicher Beratungsingenieur hauptsächlich an der Kühlung der Hydrogeneratoren der Firma Voith GmbH in Heidenheim, Baden-Württemberg. Er hat mehrere Projekte für die Kühlung von Schenkelpolmotoren mit dem Ingenieurbüro e-cooling bearbeitet.

Rechenverfahren und deren Validierung 

Herr Zwarg besitzt langjährige Erfahrung in der Entwicklung und Benutzung von Rechenverfahren für die Kühlung Drehfeldmaschinen. Kürzlich hat er ein einfach zu benutzendes Strömungsnetz für Hydrogeneratoren entwickelt, welches physikalisch korrekt Druckabfälle und Teilkühlströme jedes denkbaren Belüftungssystems berechnet. Das Grundverfahren wurde in 2010 abgeschlossen, das Programm wird noch für Sondermaschinen weiterentwickelt. Im Rahmen dieses Rechenprogramms hat er an der Entwicklung eines zum Maßstab 1:7,33 reduzierten Hydrogenerators zur Ermittlung belüftungstechnischer Beiwerte und Wärmeübergangskoeffizienten gearbeitet. Die Segment-Modelle werden dabei zur Ermittlung der Drosselbeiwerte nach der Bernoulli Gleichung benutzt. Das Verfahren könnte er für Windgeneratoren, Ringmotoren, Turbogeneratoren oder Turbomotoren  erweitern. 

Entwicklung von Spitzentechnologien

  • Kühlung mit synthetischen Kühlmitteln
  • Entwicklung von Composite-Axialwellenlüfter-Flügeln für 260 m/s Umfangsgeschwindigkeit bis zur erfolgreichen Serienfertigung, zusammen mit einem brasilianischen Partner  (abgeschlossen 2006)
  • Entwicklung und Erstdimensionierung von Kundenmaschinen mit neuartigen Kühlsystemen für Hochspannungsmotoren mit flüssigen Kühlmitteln (abgeschlossen 2005)
  • Forschungsberichte über Auswirkungen schallnaher Strömungsgeschwindigkeiten auf die Belüftung, Erwärmung und den Maschinenwirkungsgrad sehr schnell laufender Motoren (2004 bis 2006)
  • Erstdimensionierung des Kühlsystems für sehr schnell laufende Asynchronmotoren im Kundenauftrag 5,5 MW, 13500 min-1 (2005 bis 2006).